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DRK-Ortsverein Haslach e.V.

Neue Eisenbahnstraße 14

77716 Haslach i.K.

Telefon: 07832 / 2222

(nicht ständig besetzt)

 

Unser Vorstand:

Klaus Kinast

 

 

Im Ernstfall sitzt jeder Handgriff

Feuerwehr und DRK bei der Bergung eines eingeklemmten PKW-Fahrers

Hofstetten - Dicke Rauchschwaden ziehen um den Kettererhof im Hofstetter Oberdorf, ein zerbeultes Auto mit verletzten Insassen steht vor dem Leibgedinghaus, vor dem Auto liegt ein Kind: Es ist Herbstabschlussübung der Freiwilligen Feuerwehr Hofstetten und des DRK-Ortsverbands Haslach.

Außergewöhnlich viele Zuschauer hatten sich um den Einsatzort eingefunden und verfolgten die Übung bei goldenem Herbstwetter.

Kommandant Peter Neumaier erklärte die Übung via Lautsprecher, was sich bei den vergangenen Schauübungen schon sehr bewährt hat. Somit waren die Zuschauer jederzeit über den Stand der Übung informiert, wussten für was der Bereitstellungsraum eingerichtet wurde und wann Einsatzkräfte nachgeordert werden mussten.

Angenommen wurde ein Kurzschluss mit anschließender Verpuffung im Stall des Hofes.

Ein vorbeifahrender Autofahrer ließ sich von dem Rauch ablenken, bekam die Kurve nicht mehr und fuhr auf das Leibgedinghaus.

Für die 25 Einsatzkräfte der Feuerwehr und die 13 Helfer des Roten Kreuzes eine große Herausforderung. Während der erste Atemschutztrupp das Gebäude erkundete und die fünf Verletzten mit Schock und verschiedenen Brandverletzungen aus dem verrauchten Gebäude retteten, machte sich ein weiterer Trupp Feuerwehrleute an die Rettung der verletzten Autoinsassen.

Für die Zuschauer gab es viel zu sehen, ein lebensbedrohlich Verletzter wurde via Crash-Rettung aus dem Fahrzeug befreit, der andere "Personen-schonend".

Dafür wurden die Scheiben und Türen des Fahrzeuges entfernt, das Dach abgeschnitten und ein Rettungsbrett unter den Verletzten platziert. "Im Ernstfall wäre ein Zug der Haslacher Feuerwehr mit Atemschutzträgern und die Drehleiter aus Hausach nachgeordert worden", erklärte Peter Neumaier. Außerdem hätte es mindestens eines weiteren Hilfeleistungslöschfahrzeuges bedurft, um einen zweiten Rettungssatz vor Ort zu haben.

Für den Haslacher Ortsverband des DRK gab es viel zu tun, sie hatten ihren Sanitätsbereich in Richtung "Brunnacker" eingerichtet und versorgten dort die Verletzten. Und dann galt es für die Atemschutzträger einen Kameraden zu "verarzten"; Helmut Singler hatte eine fiktive Kreislaufschwäche und wurde vom DRK am Rande der Übung betreut.

Hofstettens Bürgermeister Henry Heller zeigte sich am Ende "beeindruckt von der Leistungsfähigkeit der Wehr" und fand "Übungen äußerst wichtig, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt".

Artikel vom 28.10.2013 11:49 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de

31 Erstspender bei Dreifachjubiläum - 17.09.2013

Staffelübergabe durch Hans-Peter Reiß (Mitte): Bürgermeisterstellvertreterin Karla Mahne und Haslach DRK-Vorsitzender Klaus Kinast freuten sich über den Besuch von der DRK-Blutspende-Staffel, die im Zug des Doppeljubiläums 150 Jahre Rotes Kreuz und 60 Jahre DRK-Blutspendedienst in Hessen veranstaltet wird. Der Haslacher DRK besteht seit 100 Jahren. Foto: Schwarzwälder-Bote

Haslach (red/lr). 474 Spendewillige kamen in der Vorwoche zur 99. Blutspende-Aktion in Haslach. Nach der ärztlichen Untersuchung durften 440 davon ihr Blut spenden. Dies schreibt der DRK-Ortsverein, der sein 100-jähriges Bestehen feiert, in einer Pressemitteilung.Besonders freuten sich die Organisatoren, dass 31 Erstspender den Mut aufbrachten, diesen Schritt zu wagen. Seit 1960 haben bereits 37?248 Spender ihr Blut in Haslach abnehmen lassen.

Acht Ärzte und 16 Helfer der Blutspende-Zentrale Baden-Baden bildeten drei Entnahme-Teams, sodass nur zur Feierabendzeit geringe Wartezeiten entstanden. Der DRK-Ortsverein war mit 53 aktiven Helfern, 14 Mitgliedern des Jugendrotkreuzes sowie zahlreichen Freunden des Ortsvereins tätig.

Den Gruppen-Wettbewerb wertete der Ortsverein als Erfolg. Die drei erstplatzierten Vereine werden nach der Auszählung vom DRK-Ortsverein Haslach informiert.

"Mit vereinten Kräften Leben retten" – unter diesem Motto machte die DRK-Blutspende-Staffel nachmittags Halt in Haslach. Organisationsreferent Hans-Peter Reiß von der Blutspende-Zentrale in Baden-Baden überreichte den symbolischen Staffelstab an Bürgermeister-Stellvertreterin Karla Mahne. Wie Reiß erklärte, wird dieses Staffelholz innerhalb von 184 Tagen an 210 Blutspendeaktionen quer durch die beiden Bundesländer Baden-Württemberg und Hessen getragen – von Nordhessen bis nach Südbaden. Start war am 1. Juli in Köngen. Die Blutspende-Staffel wird im Zug des Doppeljubiläums 150 Jahre Rotes Kreuz und 60 Jahre DRK-Blutspendedienst in Hessen veranstaltet. In der Bundesrepublik Deutschland wurde der erste Blutspendedienst des DRK 1951 in Nordrhein-Westfalen gegründet. Die anderen Bundesländer folgten, darunter Hessen 1953 und Baden-Württemberg 1956.

"Im Vordergrund der Aktion steht das Ziel, die Menschen auf das Thema Blutspende aufmerksam zu machen", sagte Reiß. 3000 Blutspenden werden nach seinen Angaben in Baden-Württemberg und Hessen täglich benötigt, um alle Patienten in den Kliniken ausreichend mit Blut zu versorgen.

"Dies geht nur mit vereinten Kräften", betonte Reiß. Die Blutspende sei die größte Bürgerinitiative. Mit der Aktion solle gezeigt werden, wie viele Menschen soziale Verantwortung übernehmen. Gleichzeitig solle sie motivieren, zum ersten Mal zu spenden und so dazu beizutragen, den steigenden Bedarf zu decken.

Reiß lobte alle, die am Dienstag Blut spendeten und so mit gutem Beispiel vorangingen. Mahne gratulierte dem DRK zum Doppeljubiläum, das eigentlich ein Dreifachjubiläum ist, da der Haslacher DRK-Ortsverein in diesem Jahr bekanntlich sein 100-jähriges Bestehen feiert, und zu der guten Idee, mit dieser Staffel für das Blutspenden zu werben.

Ihr Dank galt dem DRK-Ortsverein mit Klaus Kinast an der Spitze, der mit seinen Helfern die Blutspende-Termine dreimal im Jahr unterstützt und mitorganisiert – zusätzlich zu den vielen anderen Aufgaben.

Weitere Informationen: Der nächste Blutspende-Termin in Haslach ist für den 14. Januar 2014 geplant. 

Artikel vom 17.09.2013 11:00 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de

Fast 500 Spendenwillige kamen in die Stadthalle.

Blutspende in der Stadthalle: 26 Erstspender dabei / 199 Personen ließen sich auch typisieren

Ausgezeichnete Resonanz hatte am Dienstag der jüngste Blutspendetermin des DRK-Ortsbands in der Stadthalle. 494 Spendewillige waren erschienen. Nach der ärztlichen Untersuchung durften 463 spenden. Sehr erfreulich war dabei, dass 26 Erstspender mitmachten. Seit 1960 haben bereits 36762 Spender ihr Blut in Haslach zu Verfügung gestellt.

Neun Ärzte und 17 weitere Helfer der Blutspendezentrale Baden-Baden bildeten drei Entnahme-Teams, sodass kam Wartezeiten entstanden. Der DRK-Ortsverein war mit 53 aktiven Helfern und 12 Mitgliedern des Jugendrotkreuzes sowie zahlreichen Freunden des Ortsvereins tätig. Insgesamt verlief der Termin in einer angenehmen, ruhigen Atmosphäre.

Als besonderes Highlight anlässlich des 100-jährigen Bestehens des DRK-Ortsvereins bot man bei diesem zweiten Blutspendetermin im Jubiläumsjahr den Blutspendern die Möglichkeit, sich kostenlos als Stammzellen und Knochenmarkspender registrieren und typisieren zu lassen. Hiervon machten 199 Personen Gebrach. Das Geld dafür kam aus Jubiläumsspenden zusammen.

Der nächste Blutspendetermin in Haslach, der insgesamt 99. in der Geschichte des Ortsvereins, ist am 10. September. Der 100. wird indes erst Anfang Januar stattfinden.

Bericht vom 16.05.2013 / Offenburger Tageblatt

Brand eines Speichers in Haslach-Bollenbach

Brennender Speicher des Bauernhofs / Foto: DRK OV Haslach

Auf dem Dierlesberg-Hof in Haslach-Bollenbach kam es am Nachmittag des 10.05.2013 zu einem Brand. Hierbei wurde ein Speicher aus dem Jahre 1578, der neben dem Bauernhof stand, von den Flammen komplett zerstört. Durch die Feuerwehren aus dem Umland konnte ein Übergreifen der Flammen auf den Bauernhof verhindert werden. Die Tiere des Hofes wurden in Sicherheit gebracht.

Laut Feuerwehr soll der Brand durch einen technischen Defekt entfacht worden sein.

Vor Ort waren der Kreisbandmeister, sowie 46 Feuerwehrleute und 14 Mitglieder des DRK OV Haslach, welche sich jedoch nicht um Verletzte zu kümmern brauchten, da glücklicherweise keine Personen zu Schaden gekommen sind.

Die Brandwache durch die Feuerwehr hielt bis zur Dämmerung an.

Blaulichttag 2013 - Schauübung zeigt die Zusammenarbeit

Die Haslacher Feuerwehr und das DRK hatten bei der Schauübung vor großem Publikum alle Hände voll zu tun. Foto: Störr

Haslach - Die Verantwortlichen im Haslacher Roten Kreuz haben allen Grund stolz zu sein. Der 100. Geburtstag des Ortsvereins war ein äußerst gelungenes Fest, bei dem sich das DRK von seiner besten Seite präsentierte. Beim großen "Blaulichttag" am gestrigen Sonntag beteiligten sich dann auch Feuerwehr und Polizei, was zum guten Gelingen beitrug. Nachdem es auch das Wetter einigermaßen gut mit den Geburtstagskindern meinte, herrschte bald ein reges Leben zwischen den Betriebsgebäuden der drei großen Haslacher Einrichtungen.

Hans-Peter Reiß war vom Blutspendedienst Baden-Württemberg - Hessen nach Haslach gekommen und übergab eine Spende an DRK-Vorsitzenden Klaus Kinast. Reiß hob den bedeutenden Beitrag des Ortsvereins zum Blutspendeaufkommen hervor, der in den letzten 53 Jahren bei 36 000 Konserven gelegen hätte. Die Kostenübernahme bei der Typisierungsaktion zur Stammzellenspende am 14. Mai lobte Hans-Peter Reiß in besonderem Maße, denn nur ein Prozent der Typisierten komme als Spender überhaupt in Frage. "Bei dieser geringen Erfolgsquote übernimmt keine Krankenkasse die Kosten für eine Typisierung." So nutze der Haslacher Ortsverein die Jubiläumsgelder nicht für die eigene Sache, sondern setze sie im Sinne der Schwerstkranken ein.

Für die Besucher war auf dem Festgelände viel geboten und so hatte sich jede der drei großen "Blaulicht-Fraktionen" etwas Besonderes einfallen lassen. Beim Roten Kreuz wurden der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel gemessen und täuschend echte Verletzungen geschminkt. Da erschreckte sich so manches Elternteil, als der Nachwuchs begeistert ausrief: "Guck mal, ich bin schwer verletzt!"

Die Feuerwehr beeindruckte mit großen Einsatzfahrzeugen und präsentierte im verrauchten Zelt eine Wärmebildkamera. Da staunten die Besucher nicht schlecht, als durch den Rauch jedes Detail im Zelt sichtbar wurde.

Bei der gemeinsamen Schauübung mit dem Roten Kreuz wurde die Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall simuliert. Hier zeigte sich das Publikum beeindruckt von der routinierten Vorgehensweise und den aufwändigen Arbeiten zur Rettung der Verletzten.

Neue Einblicke gewährte die Haslacher Polizei, die ihre Besucher durch die "Alkoholbrille" blicken ließ und damit auf einen kleinen Parcours schickte. Schnell wurde deutlich: "Beim Fahren: Finger weg vom Alkohol!" Der Zellentrakt des Polizeipostens und die Schau von beschlagnahmten Waffen im Obergeschoss beeindruckten die Besucher nachhaltig.

Artikel vom 22.04.2013 11:42 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de

 

Die Bereitschaft zu helfen ist groß - 23.04.2013

Die Mitglieder des Jugendrotkreuzes zeigten in einer bunten Show die vielen Aufgabenfelder des Roten Kreuzes und erhielten dafür besonders viel Applaus / Fotos: Störr / Schwarzwälder-Bote

Haslach (stö). Der Haslacher Ortsverein des Roten Kreuzes weiß nicht nur zu helfen, sondern auch ordentlich zu feiern. Mit einem Festbankett begann am Samstagabend das große Geburtstagsfest zum 100jährigen Bestehen, das sich mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm äußerst kurzweilig gestaltete.

Katharina Rauenbusch und Markus Stöpler waren vom Landesverband des Roten Kreuzes gekommen und führten als Luise von Baden und Henry Dunant, den Begründer des Roten Kreuzes und seine engste Verbündete in Baden, durch den Abend. 

"Man muss die Vergangenheit kennen, um die Zukunft zu verstehen", befand Dunant und stolzierte über die Bühne. "Man wird in die Geschichte geworfen und merkt erst später, dass es die eigene ist." DRK-Ortsvorsitzender Klaus Kinast spannte in seiner Rede den Bogen von den Anfängen der ersten Haslacher Sanitätskolonne bis zu den 800 Mitgliedern heute, von denen etwa 80 in der aktiven Bereitschaft tätig sind.

Dass in den Anfangsjahren ein Krankentransport von der Fischerbacher Nil ins Haslacher Krankenhaus – einschließlich der Einkehr im "Ochsen" – mitunter einen ganzen Tag dauerte, forderte den Verletzten damals viel ab. Kinast nutzte die Gelegenheit, um noch einmal für die Stammzellentypisierung beim Blutspendetermin im Mai zu werben. Aus den bisherigen Spenden können bereits 100 Typisierungen bezahlt werden, während des Festbanketts kamen noch einige Gelder dazu.

Haslachs Bürgermeister Heinz Winkler übermittelte den tiefen Respekt und die Dankbarkeit seiner Amtskollegen und der Bevölkerung "gegenüber jedem, der die Ideen des Roten Kreuzes und den Ortsverein an die Schwelle des heutigen Tages geführt hat." Der Ortsverein habe sich prächtig entwickelt und die Bereitschaft zu helfen sei enorm groß. Andreas Formella gratulierte seitens des Landesverbands und meinte: "Wir feiern heute Abend das DRK Haslach – aber auch die grandiose Idee Rotes Kreuz." Kreisvorsitzender Jürgen Nowak bescheinigte dem Ortsverein eine blendende Verfassung und nannte ihn einen Leuchtturm im Kreisverband. Der Behindertenfahrdienst sei ein Alleinstellungsmerkmal, der Verein sehr lebendig und zukunftsorientiert.

"Wir sehen hier gelebte Sozialarbeit, die in Haslach sehr viele Facetten hat." Lutz Heubach blickte als Geschäftsführer der Lebenshilfe auf mehr als 40 Jahre Fahrdienst für die Menschen mit Behinderungen und zeigte sich "froh, mit dem DRK einen absolut verlässlichen Partner gefunden zu haben."

Für die Vereine gratulierte Horst Rapp, Sparkassenchef Mathias Wangler zollte Respekt und Hochachtung für die Hilfe am Nächsten. "Aus Liebe zum Menschen" sei beim DRK kein Spruch, sondern gelebter Alltag.

Von Christine Störr

Haslach. Die Verantwortlichen des Haslacher Roten Kreuz haben allen Grund stolz zu sein. Der 100. Geburtstag des Ortsvereins war ein äußerst gelungenes Fest, bei dem sich das DRK von seiner besten Seite präsentierte.Beim großen "Blaulichttag" am vergangenen Sonntag beteiligten sich dann auch Feuerwehr und Polizei, was zum guten Gelingen beitrug. Nachdem es auch das Wetter einigermaßen gut mit den Geburtstagskindern meinte, herrschte bald ein reges Treiben zwischen den Betriebsgebäuden der drei großen Haslacher Einrichtungen.

Hans-Peter Reiß war vom Blutspendedienst Baden-Württemberg-Hessen nach Haslach gekommen und übergab eine Spende an DRK-Vorsitzenden Klaus Kinast. Reiß hob den bedeutenden Beitrag des Ortsvereins zum Blutspendeaufkommen hervor, der in den letzten 53 Jahren bei 36 000 Konserven gelegen hätte. Die Kostenübernahme bei der Typisierungsaktion zur Stammzellenspende am 14. Mai lobte Hans-Peter Reiß besonders, denn nur ein Prozent der Typisierten komme als Spender überhaupt in Frage. "Bei dieser geringen Erfolgsquote übernimmt keine Krankenkasse die Kosten für eine Typisierung." So nutze der Haslacher Ortsverein die Jubiläumsgelder nicht für die eigene Sache, sondern setze sie im Sinne der Schwerstkranken ein.

"Fraktionen" lassensich etwasBesonderes einfallen

Für die Besucher war auf dem Festgelände viel geboten und so hatte sich jede der drei großen "Blaulicht-Fraktionen" etwas Besonderes einfallen lassen. Beim Roten Kreuz wurden der Blutdruck und der Blutzuckerspiegel gemessen und täuschend echte Verletzungen geschminkt. Da erschreckte sich so manches Elternteil, als der Nachwuchs begeistert ausrief: "Guck mal, ich bin schwer verletzt!"

Die Feuerwehr beeindruckte mit großen Einsatzfahrzeugen und präsentierte im verrauchten Zelt eine Wärmebildkamera. Da staunten die Besucher nicht schlecht, als durch den Rauch jedes Detail im Zelt sichtbar wurde.

Bei der gemeinsamen Schauübung mit dem Roten Kreuz wurde die Menschenrettung nach einem Verkehrsunfall simuliert. Hier zeigte sich das Publikum beeindruckt von der routinierten Vorgehensweise und den aufwendigen Arbeiten zur Rettung der Verletzten.

Parcours mit der "Alkoholbrille" gewährt neue Einblicke

Neue Einblicke gewährte die Haslacher Polizei, die ihre Besucher durch die "Alkoholbrille" blicken ließ und damit auf einen kleinen Parcours schickte. Schnell wurde deutlich: "Beim Fahren: Finger weg vom Alkohol!" Der Zellentrakt des Polizeipostens und die Schau von beschlagnahmten Waffen im Obergeschoss beeindruckten die Besucher ebenfalls. 

Artikel vom 23.04.2013 11:01 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de

7708 Arbeitsstunden geleistet - 18.03.2013

Der DRK-Ortsvorsitzende Klaus Kinast bedankte sich bei Chronistin Anneliese Löffler für ihren Einsatz. Foto: Berit Hohenstein

Zuversichtlich schaut der DRK Ortsverband auf die Feier zum 100-jährigen Bestehen am 20. und 21. April. Bei den drei Blutspendeterminen im Jahr 2012 wurden insgesamt 638 Liter des lebensrettenden Safts an die Zentrale übergeben.

Haslach. Anlässlich des Jubiläums wird der DRK-Ortsverband ein Festbankett mit geladenen Gästen und einen »Blaulichttag« mit der Feuerwehr und der Polizei für die Öffentlichkeit veranstalten. Wie der Vorsitzende Klaus Kinast in der Hauptversammlung am Freitag berichtete, wurden für das Jubiläum schon zahlreiche Spenden gesammelt, um beim nächsten Blutspendetermin eine Stammzellentypisierung anzubieten. Die Typisierung koste 50 Euro pro Spender und sei im Kampf gegen den Krebs sehr wichtig, betonte Kinast.

Mit Dennis Biehl und der kompletten JRK-Gruppe von acht jungen Frauen (Luisa Agostini, Antonia Beil, Anna und Sarah Kinast, Patricia Krämer, Karin Müller, Julia Neumaier und Lina Schrempp) sei 2012 ein erfrischender, jugendlicher Charme in die Dienstabende gekommen, freute sich Kinast über den Zuwachs. Als besonderes Dankeschön überreichte Kinast eine elektrische Schreibmaschine an Anneliese Löffler, die eine DRK Chronik in 14 Ordnern angelegt hatte und dankte ihr für ihre große Mühe.

Wie Martina Weßbecher von der Bereitschaftsleitung berichtete, waren die Einsatzkräfte beim Kinzigtallauf, dem Strandfest Fischerbach, beim Quad-Treffen, dem Triathlon in Hofstetten, bei Fasnachtsveranstaltungen und Übungen mit insgesamt 7708 Stunden, also 193 Stunden oder acht Tage pro Helfer im Einsatz.

Viele Freizeitangebote

Ein Höhepunkt war die Fertigstellung der Garagenerweiterung. Auch Fortbildungen und das Erste-Hilfe-Training gehören zum festen Programm. Bei den vielen ehrenamtlichen Einsätzen mit hohem zeitlichen Aufwand kommt aber auch die Kameradschaft mit Grill- und Spielabenden und Familienausflügen nicht zu kurz.

Laura Schätzle und Tabea Kinast berichteten vom Jugendrotkreuz. Hier stehen neben Freitzeitangeboten auch die Vermittlung von Basiswissen und die Einbindung des Nachwuchses in den aktiven Dienst im Vordergrund. Bei der Teilnahme am Kreiswettbewerb belegte das JRK den ersten Platz, beim Landeswettbewerb den dritten.

Ehrenvorsitzender Hansjörg Hettich kümmert sich um die DRK-Senioren und betreut den Hausnotruf. »Durch Besuche und Treffen soll unseren Mitgliedern auch nach dem aktiven Dienst die Zugehörigkeit vermittelt werden«, erklärte Hettich. Als neuer Kreisdelegierter wurde Benjamin Zoch gewählt, Hettich wurde sein Stellvertreter.

Mit der Behindertenbeförderung leistet das DRK Haslach eine wichtigen Beitrag zur Sozialarbeit. Wie Klaus Kinast berichtete, wurden im Jahr 2012 132 Menschen mit Behinderungen auf 13 Fahrlinien zu den Einrichtungen der Lebenshilfe befördert. An 190 Tagen fährt das DRK für die Schule Steinach 60 Kilometer am Tag mit Schülern. Zusätzlich fährt der DRK-Kreisverband mit drei Rollstuhl-Fahrlinien zu den Werkstätten nach Haslach und Steinach. Die 25 Fahrer legten rund 295 000 Kilometer zurück.

Dank des Fahrdiensts wurden täglich rund 60 Essen und am Wochenende 30 Essen vom Alfred-Behr-Haus ausgefahren. »Die nicht unerheblichen Fahrzeug- und Personalkosten dieses Fahrdiensts in Höhe von knapp 20 800 Euro sind ein Beitrag unseres Ortsvereins für kranke, alte und gebrechliche Menschen«, meinte Kinast. Glück im Unglück hatten die Fahrer bei sechs Unfällen, bei denen es nur Blechschäden gab und sie nicht die Verursacher waren. Dem Club 82 wurden je sieben Fahrzeuge für die Sommer- und die Sylvesterfreizeit kostenlos zur Verfügung gestellt. Dabei wurden rund 13 000 Kilometer gefahren.

Artikel von www.bo.de vom 18.03.2013 / Berit Hohenstein

 

Treue Blutspender ausgezeichnet - 07.03.2013

Erika Schätzle (von links), Elisabeth Neumaier, Adalbert Bührer, Heike Keller, Wilhelm Griesbaum, Maria Neumaier, Bernhard Schätzle, Hildegard Allgaier, Diana Stähle, Daniel Neumaier und Johannes Neumaier wurden vom Vorsitzenden des DRK-Ortsvereins Haslach / Foto: Maria Benz

Mühlenbach. So viele Besucher wie am Mittwoch gab es lange nicht mehr bei einer Gemeinderatssitzung in Mühlenbach. Der Grund dafür ist einfach: Eingangs der Sitzung ehrten Bürgermeister Karl Burger und der Haslacher DRK-Ortsvorsitzende Klaus Kinast treue Blutspender – und von den 14 Jubilaren waren elf der Einladung in den Mühlenbacher Rathaussaal gefolgt.

Burger dankte den treuen Spendern für die vorbildliche Haltung gegenüber den Mitmenschen, die dringend auf Blutkonserven angewiesen sind. Auch Kinast lobte sie für ihr Engagement: »Blut kann nicht künstlich hergestellt werden, umso wichtiger ist es, dass regelmäßig Blut gespendet wird.« Die Konserven seien vor allem bei Krebspatienten, Magen- und Darmerkrankungen. Geburten und Operationen unerlässlich.

Goldener Lorbeerkranz

Die Ehrennadel in Gold für zehnmaliges Blutspenden erhielten Adalbert Bührer, Maria Keller, Marina Salvatrice, Johannes Neumaier und Daniel Neumaier. Die Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz für 25 Blutspenden gab es für Hildegard Allgaier, Heike Keller, Elisabeth Neumaier, Maria Neumaier, Erika Schätzle und Diana Stähle. 50 Mal gespendet haben Wilhelm Griesbaum, Anton Krämer und Bernhard Schätzle. Für sie gab es die Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz. Der DRK-Ortsverein Haslach feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen.

Alle Spenden, die anlässlich des Jubiläums eingehen, sollen dazu genutzt werden, im Zug einer Blutspendenaktion in Haslach eine Typisierungsaktion für potentielle Stammzellenspender zu finanzieren. Die Registrierung und Typisierung eines neuen potenziellen Stammzellspenders kostet 50 Euro. Die nächste Blutspendenaktion des DRK-Ortsverbands ist am Dienstag, 14. Mai, in der Haslacher Stadthalle.

Artikel von www.bo.de vom 07.03.2013 / Maria Benz

 

Raumschaftsübung 2013 in Hofstetten

Die Raumschaftsübung 2013 der Feuerwehren der Raumschaft Haslach fand am 23. März 2013 in der Nachbargemeinde Hofstetten, nach Alarmierung über Sirenen und Funkmeldeempfänger, statt.

Neben den Feuerwehren der Raumschaft Haslach war auch die Drehleiter der Feuerwehr Hausach, die Führungsgruppe Kinzigtal und der DRK Ortsverein Haslach an der Übung beteiligt.

Wieder trainierten die Feuerwehren und das DRK für den Ernstfall.

Bei eisiger Kälte wurde das Brandobjekt gelöscht, Verletzte geborgen, Verletzte versorgt und die Angehörigen betreut.

Auch die Bevölkerung konnte sich vom Leistungsstand ihrer Feuerwehr und des DRK Ortsvereins Haslach überzeugen.

Einen herzlichen Dank gilt den zahlreichen Helfer von Feuerwehr und DRK, sowie den verletzten Opfern und der Firma Holzbau Schnaitter im Ullerst für die Bereitstellung das Übungsobjekts.

Bilder von der Raumschaftsübung im März 2013 sind online

 

Jugendlicher Charme beim DRK - 15.03.2013

Foto: Störr / Schwarzwälder Bote

Haslach. Der Haslacher DRK-Ortsverein wird dieses Jahr 100 Jahre alt, die Vorbereitungen auf das Jubiläum laufen seit dem vergangenen Jahr. Grund genug, bei der Hauptversammlung am vergangenen Freitag eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen.

DRK-Ortsvorsitzender Klaus Kinast resümierte: "Die 100 Jahre sieht man dem Ortsverband nicht wirklich an." Es gebe ein eigenes Heim, der Ortsverband sei für den Ernstfall technisch gerüstet und personell eine eingeschworene Gruppe. Zwar gebe es zwischen den einzelnen Jahrgängen größere Lücken, doch das werde durch die gute Kameradschaft ausgeglichen.

Derzeit engagierten sich 78 Helfer beim Ortsverband: Zwölf davon sind in der Altersriege aktiv, zwölf Kinder würden im Jugendrotkreuz geführt. Die aktive Bereitschaft habe im vergangenen Jahr neun Helfer aus den eigenen Reihen hinzubekommen. Mit Dennis Biehl, Luisa Agostini, Antonia Beil, Anna Kinast, Sarah Kinast, Patricia Krämer, Karin Müller, Julia Neumaier und Lina Schrempp wechselte die komplette Jugendrotkreuzgruppe I zu den Aktiven. "Das hat erfrischend jugendlichen Charme in die Dienstabende gebracht", schwärmte Klaus Kinast.

Die Zahl der passiven Mitglieder habe sich auf 797 verringert. 2012 wurden erneut drei Blutspendetermine angeboten und mit 1276 Blutkonserven das gute Vorjahresergebnis um 44 übertroffen.

In diesem Jahr stehen die Blutspendetermine ganz im Zeichen von Gruppenspenden. Firmen, Vereine und andere Gruppen können dabei einen von drei Wertschecks gewinnen. Ende Januar wurden die Firmen angeschrieben und um finanzielle Unterstützung des Jubiläums gebeten. "Mit dem Geld werden wir beim Blutspendetermin im Mai Stammzellentypisierungen bezahlen", blickte Kinast voraus. Eine Typisierung koste 50 Euro, bisher wären Gelder für die ersten 100 Spender eingegangen.

Am Samstag, 20. April, gebe es in der Stadthalle ein großes Festbankett, am 21. April werde mit der Feuerwehr und der Polizei ein großer "Blaulichttag" veranstaltet.

Für die Bereitschaftsleitung stellte Martina Weßbecher die Einsätze des vergangenen Jahres vor. Neben 16 Dienstabenden wurden 7708 ehrenamtliche Einsatzstunden für die drei Blutspendetermine, das Ausfahren von "Essen auf Rädern", regelmäßige Sportveranstaltungen sowie Einzeleinsätze geleistet.

Die Ausbilder Uwe Bork und Thorsten Schmid investierten 350 ehrenamtliche Stunden in 340 Teilnehmer, die sie bei 21 Kursen schulten. Tabea Kinast und Laura Schätzle informierten über die rührige Jugendarbeit des DRK-Ortsvereins. Der Seniorenbeauftragte Hansjörg Hettich berichtete ebenfalls. Als Notrufbeauftragter des Kreisverbandes überprüfte er 2012 42 Notruf-Geräte und erklärte den Besitzern den richtigen Umgang. Im Behindertenfahrdienst legten 25 Fahrer mit 13 Fahrzeugen im vergangenen Jahr rund 295?000 Kilometer zurück. "Anders gesagt: sieben Mal um den Globus", verdeutlichte Kinast.

Das DRK fuhr zudem etwa 10?200 Kilometer weit "Essen auf Rädern" aus.

Von Christine Störr

Artikel vom 17.03.2013 19:02 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de

 

Vereine freuen sich über Spenden - 14.03.2013

Die Vereinsvertreter freuten sich über die Spenden / Foto: Schwarzwälder-Bote

Haslach - Das Gewinnsparen der Volksbank Kinzigtal ist nicht nur eine Lotterie, sondern auch eine Einrichtung mit einem sozialen Auftrag. Der Leiter des Haslacher Kompetenz-Centers, Stefan Mäntele überreichte im Beisein von der Filialleiterin Stefanie Totzke Spenden in Höhe von insgesamt 4900 Euro an Vereine aus der Region. Von jedem Los werden, wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, monatlich 0,25 Euro dazu verwendet, Menschen in Not sowie soziale oder gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen, erläuterte Mäntele. Dieser so genannte Zweckertrag (25 Prozent des eingesetzten Spielkapitals) habe im Jahr 2012 rund 6,5 Millionen Euro für den Gewinnsparverein Südwest betragen. "Das bedeutet für unser Geschäftsgebiet der Volksbank Kinzigtal mit insgesamt 14.367 Losen Spenden von insgesamt 43.000 Euro", sagte Mäntele.

Gerade in Zeiten, in denen es der öffentlichen Hand durch fehlende finanzielle Mittel nicht mehr möglich sei soziale, gemeinnützige, karitative und kulturelle Einrichtungen in erforderlichem Umfang zu unterstützen, komme der Verteilung der Spendenmittel eine besondere Bedeutung zu, so Mäntele.

Für den Haslacher Club 82 nahm Geschäftsführer Helmut Walther eine Spende über 250 Euro entgegen. Diese ist für die Anschaffung von Sportgeräten für den Behindertensport vorgeshen.

Der Kraftsportverein Haslach, der von Jugendbetreuer Waldemar Reis und drei Jugendringer vertrten wurde, kann sich über 300 Euro freuen. Davon soll Trainingsbekleidung für die Jugendabteilung angeschafft werden.

Für den Tischtennisclub Haslach erklärte Kassierer Stefan Schweiß, dass die Spende über 400 Euro für die Unterstützung zum 50- jährigen Bestehen gedacht sei

Der DRK Haslach – vertreten durch den Vorsitzenden Klaus Kinast und den beiden Bereitschaftsführer Monika Kinast und Patrick Hug bekam 1000 Euro an Unterstützung für das 100-jährigen Bestehen.

Die Freiwillige Feuerwehr Haslach investiert die 300 Euro-Spende laut Kommandant Stefan Possler und Stefan Bilharz von der Jugendfeuerwehr in die Anschaffung von Zeltlagerausstattung. Die Wehrkollegen aus Fischerbach und Hofstetten bekamen jeweils 300 Euro für den Kauf von Funkgeräten.

Die Freiwillige Feuerwehr Mühlenbach wird die 750 Euro laut Kommandant Fritz Uhl für das 75- jährigen Jubiläum verwenden.

Die Bürgergemeinschaft Fischerbach will mit 300 Euro Materialien für die Schülernachmittagsbetreuung anschaffen, so der stellvertretende Vorsitzende Erik Keller.

Der Tennisclub Steinach will laut Vorstand Armin Volk und Jugendleiter Markus Maus mit der 300 Euro-Spende Sportgeräte oder Bälle kaufen.

Der Sportverein Steinach möchte ebenfalls mit 300 Euro für die Anschaffung von Trainingsausrüstungen für die Jugendmannschaften verwenden, so Vorsitzender Adalbert Firnkes.

Die Schwendiger Hexenzunft aus Steinach will mit 200 Euro in ein Hexenmonument investieren.

Der Historischer Verein Steinach möchte 200 Euro für den Kauf von Ausstellungspuppen für das Heimatmuseum einsetzen, so Vorstand Peter Schwörer, der sich wie alle über die Spende freute.

Artikel vom 18.03.2013 10 Uhr - www.schwarzwaelder-bote.de - (red/lr)

 

Blutspendetermin war ein voller Erfolg - 08.01.2013

Blutspendetermin in Haslach in der Stadthalle

Nach der Anmeldung im Eingangsbereich, wo Sie die freundlichen Helfer des DRK Haslach erwarten, dem Ausfüllen des standardisierten Fragebogens und einer kurzen ärztlichen Untersuchung kann es auch schon losgehen. Nun noch ein kurzer Stich und schon fließt der wertvolle, rote Lebenssaft in die Spenderkonserve - so einfach kann das Blutspenden sein.

Zahlreiche Spendewillige fanden sich am 08.01.2013 in der Stadthalle Haslach ein, um bei der Spendenaktion des DRK mit ihrer Blutspende ihren Teil zum Retten eines Menschenlebens beizutragen.

Mit 65 Helfen wurde die Blutspendeaktion betreut und ein super Ergebnis erzielt. Rund 460 Blutkonserven wurden gefüllt - 230 Liter Blut für lebensrettende Maßnahmen gespendet.

"Ich bin begeistert. Es war eine sehr gute Blutspende - der beste Blutspendetermin seit Mitte 2009. Einen herzlichen Dank gilt den freiwilligen Blutspendern, die sich bis zu drei Mal im Jahr bei uns eine Stunde Zeit nehmen, um in der Stadthalle Haslach ihr unersetzliches Blut zu spenden", so Klaus Kinast, Vorsitzender des DRK Ortsvereins Haslach. "Auch die kostenlose Mahlzeit, in Form von Schnitzel mit Kartoffelsalat, sowie Kaffee und Kuchen wurde von den Spendern dankend angenommen."

Noch immer und auch weiterhin in der nahen Zukunft werden dringend Blutkonserven benötigt, um Menschenleben zu retten. Auch Sie können Leben retten. Kommen Sie zur nächsten Blutspende am 14.05.2013 zwischen 14:15 Uhr und 19:30 Uhr in die Stadthalle Haslach. Der DRK Ortsverein Haslach erwartet Sie.

Helfen Sie uns helfen!

Informationen zur Blutspende finden sie hier

 

Garageneinweihung - Mehr Platz für Sie

Die neue, vergrößerte Garage des DRK Haslach zum Unterbringen des "GW-San" für den Bevölkerungsschutz BW

Nachdem im Jahre 2007 das neue DRK-Heim fertiggestellt war, hatte unser Ortsverein das Thema Bauen abgeschlossen. Aber es kam anders: 

Auf Kreisverbands-Ebene wurden Einsatzeinheiten und SEG’s, gebildet. Im November 2010 stellte das Land Baden-Württemberg einen GW-San (Gerätewagen Sanitätsdienst) für Bevölkerungsschutz und ManV (Massenanfall von Verletzten) mit dem Zweck des Aufbaus einen Behandlungsplatzes mit Zelt, Heizung Stromerzeuger, bereit. Das Fahrzeug wurde beim Ortsverein Haslach stationiert und wird gemeinsam mit dem Ortsverein Hausach betrieben.  

Dies war für uns alle völlig überraschend und stellte uns vor ein Problem: Platznot. Das Fahrzeug war für die vorhandene Garage zu hoch und zu lang und ein von der Einsatzstelle getrennter Garagenplatz konnte kein Dauerzustand bleiben. Eine Lösung musste hierzu gefunden werden. Verschiedene Garagenvarianten wurden angedacht: 

-       beim Fahrradabstellplatz,     

-       am seitlichen Eingang zu FFW, usw.

Dank der Mithilfe des Architektenbüros Hättich + Faber haben wir jetzt die beste Lösung verwirklicht, obwohl es für uns alle schmerzhaft war, die neue Garage nach so kurzer Zeit wieder aufzusägen.

Nach nur 7monatiger Bauzeit, trotz der Wintermonate, wurde dieses Projekt verwirklicht. Die Umbaumaßnahmen rissen ein großes Loch in unsere Kasse. Die Kosten von rund 65.000,- € müssen vom OV (Ortsverein) getragen werden. Die vom LRA bezahlten Gelder reichen nicht einmal für den Unterhalt des Fahrzeuges aus. Dadurch sind wir mehr als zuvor auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen.

Durch diese Maßnahmen sind wir nun bestens auch für größere Einsätze gerüstet. Unserem JRK können wir dadurch auch gute Perspektiven geben für eine Bindung und Übernahme in’s DRK.

 

Ehrungen beim DRK Haslach

Ehrungen bei der Hauptversammlung des DRK Haslach (von links): Vorsitzender Klaus Kinast (35 Jahre), Uwe Bork (15 Jahre), Benjamin Krüger (10 Jahre), Kreisschatzmeister Wilhelm Schmider, Irmgard Schwendemann (30 Jahre), Sergey Stumpf (fünf Jahre), Ewald Wessbecher (35 Jahre), Bereitschaftsleitung: Patrick Hug, Thorsten Schmid, Martina Wessbecher und Monika Kinast. Foto: Becker (Schwarzwälder-Bote)

Haslach. Mit einer beeindruckenden Bilanz wartete der DRK-Ortsverein bei seiner Hauptversammlung am Freitagabend im Feuerwehrheim auf. Nach dem ersten Jahr als Vorsitzender legte Klaus Kinast einen Bericht vor, der die vielfältigen Aktivitäten und Aufgaben der 57 Helfer und 25 Jugendlichen aufzeigte.

Dazu gehören in erster Linie die Einsätze bei Unfällen und Bränden, darunter beim Großbrand im Haslacher Sägewerk. Aber auch beim Kinzigtallauf 2011 waren die Einsatzkräfte in der Versorgung und Betreuung der Sportler, die sich bei der Hitze übernommen hatten, helfend vor Ort.

Drei Blutspendetermine und die Bereitschaft bei zahlreichen Sportveranstaltungen aller Art forderten die Helfer in vielfältiger Weise. Der ausgezeichnete Ausbildungsstand der Aktiven gründet auf der regelmäßigen Teilnahme an Übungen, Fortbildungsveranstaltungen und Fachvorträgen auf örtlicher und regionaler Ebene.

Da der Haslacher Ortsverein vom Land Baden-Württemberg mit der Stationierung eines Gerätewagens für den Bevölkerungsschutz beauftragt wurde, musste der Anbau einer zusätzlichen Garage gestemmt werden, wozu von den Mitgliedern etliche Arbeitsstunden geleistet wurden. Bei all diesen Aufgaben, die nur mit einem hohen zeitlichen Einsatz, der ausschließlich ehrenamtlich geschieht, zu bewältigen waren, wurde jedoch die Pflege der Kameradschaft nicht vergessen. Dazu gehörten Grill-, Spiel- und Bastelabende mit der ganzen Familie sowie ein Ausflug.

"Mein erstes Jahr als Vorsitzender war sehr spannend und gespickt mit neuen Herausforderungen, aber das Amt macht auch Freude und beschert Erfüllung", bekannte Kinast am Ende seines Berichts.

Seitens der Bereitschaftsleitung wurden noch einmal die wichtigsten Ereignisse hervorgehoben. Insgesamt leisteten die Helfer 7698 Einsatzstunden, was einem Durchschnitt von 200 Stunden pro Person und Jahr bedeutet. Besonders erwähnte sie dabei die Bereitschaft "Essen auf Rädern", bei dem die Helfer täglich zweieinhalb Stunden an mehr als 350 Tagen unterwegs sind. Beim Papstbesuch waren zehn Einsatzkräfte zwölf Stunden in Freiburg vor Ort.

Die 36 wöchentlichen Gruppenstunden, die für die 25 Kinder und Jugendlichen im Alter von sieben bis 17 Jahren angeboten werden, fassten Tabea Kinast und Laura Schätzle zusammen. Die Pflege der Kameradschaft und der Zusammengehörigkeit stehen dabei im Vordergrund. Ihre Mithilfe bei Veranstaltungen und eine erste Grundausbildung im Helferdienst gehören jedoch auch dazu.

Siebenmal rund um die Erde reichen die 290?000 Kilometer, die der Behindertenfahrdienst mit 25 Fahrern samt Begleitpersonen an 225 Arbeitstagen mit 13 Fahrlinien für die 132 Behinderten leistet. Hinzu kommen die 190 Tage Fahrdienst für den Schülertransport an die Förderschule in Steinach.

Bürgermeister Armin Schwarz aus Fischerbach bedankte sich im Namen aller Bürgermeister aus dem Bereich des DRK Haslach, die sich als Helfer in den Dienst am Nächsten stellen. "Haslach hat einen rundum intakten, eifrigen und höchst aktiven DRK-Verein, auf den man stolz sein kann", so Schwarz. Bleibt zu erwähnen, dass Ehrenvorsitzender Hansjörg Hettich seine Vorstellung von der Neugründung einer Altersabteilung für über 65-jährige ehemalige Aktive mit dem Segen des gesamten Vorstands verwirklichen kann.

Fünf Jahre: Sergey Stumpf

10 Jahre: Benjamin Krüger

15 Jahre: Uwe Bork

30 Jahre: Irmgard Schwendemann

35 Jahre: Ewald Wessbecher und Vorsitzender Klaus Kinast.

Neu aufgenommene Aktivmitglieder: Eva Sum und Norman Schindler.

Verabschiedung: Als Jugend-Rotkreuz-Gruppenleiter wurden Silke Öhler und Thomas Fritsch verabschiedet.

Umbau der Garage

Aufgrund zu geringer Platzverhältnisse in unserer Garage wurde entschieden die Garage auszubauen. Ende 2011 hat man begonnen die Fahrzeugunterbringung zu verbessern. Soweit möglich wurde dies in Eigenleistung erbracht. Mit der Fertigstellung wird Anfang des Jahres 2012 gerechnet. Die neue Garage soll für die bereits vorhandenen Fahrzeuge, als auch für den 7,49t schweren GW-San ausreichend Platz bieten.

24.05.2011 Brandeinsatz Alte Säge

Foto: M. Knupfer
Foto: M. Knupfer

Am Dienstagabend brannte die "Alte Säge" am Gewerbekanal in Haslach. Der DRK Ortsverein Haslach war mit 20 Helfern im Einsatz. Hierbei wurde die Versorgung der ca. 120 Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW und Polizei sichergestellt.

Um 20.50 Uhr ertönte der Alarm. Der Rauch und die Flammen waren bereits deutlich über der Stadt zu erkennen. Nachdem bekannt war, dass sich keine Personen mehr in dem Gebäude aufhielten, konnte die Versorgung der Einsatzkräfte forciert werden.

Die durch die Hitze geschwächten Atemschutzträger freuten sich über erfrischende Getränke, Brezeln und Brötchen. Die Löscharbeiten wurden bis in die Nacht von unseren Helferinnen und Helfern begleitet