Sie sind hier: News / Termine / News Archiv: 2014

Jetzt spenden

Helfen Sie uns zu helfen. Weitere Informationen

 

Kontaktdaten:

 

- Vereinsheim -

- Lehrsaal -

- Sanitätswache -

 

DRK-Ortsverein Haslach e.V.

Neue Eisenbahnstraße 14

77716 Haslach i.K.

Telefon: 07832 / 2222

(nicht ständig besetzt)

 

Unser Vorstand:

Klaus Kinast

 

 

Nord-Irak – Humanitäre Situation

Foto: www.drk.de

Seit Juni 2014 kommt es im Irak zu heftigen bewaffneten Auseinandersetzungen. Infolgedessen befinden sich mehrere hunderttausende Menschen auf der Flucht.

In den vergangenen Wochen hat sich die humanitäre Lage im Nordirak durch die Ausweitung der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den Kämpfern der IS (Islamischer Staat) und den kurdischen Peshmerga-Kräften massiv verschlechtert.

Als Folge der Kämpfe in Sinjar am 3. August sind Zehntausende von Menschen, die meisten von ihnen Mitglieder der jesidischen Minderheit, aus ihren angestammten Gebieten vertrieben worden und nun dringend auf lebensrettende Hilfe angewiesen. 

Bitte spenden Sie auf das vom DRK eingerichtete Spendenkonto:

IBAN: DE63370205000005023307

BIC: BFSWDE33XXX (Bank für Sozialwirtschaft)

Verwendungszweck: Flüchtlinge Naher Osten

Oder auch hier ganz bequem ONLINE spenden.

http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/nord-irak.html

Vielen Dank für Ihre Mithilfe!

Spektakuläre DRK-Großübung bei Biberach

Eingerichteter Behandlungsplatz im Zelt des GW-San des DRK OV Haslach für die Behandlung der Verletzen vor Ort / Vorbereitungen für den Transport der Verletzen.

Ein schwerer Verkehrsunfall, ein umgekippter Reisebus, 43 Verletzte: Die Großübung des DRK-Kreisverbands Wolfach hielt am Samstagnachmittag rund 250 Einsatzkräfte von DRK, Feuerwehr, THW und Polizei auf Trab. Im Rückhaltebecken bei Biberach wurde auf der Kreisstraße ein äußerst realistisches Szenario nachgestellt.

Ein Reisebus, der auf der Seite liegt und einen Fahrradfahrer unter sich begraben hat, im Innern schreien eingeschlossene Verletzte um Hilfe, 20 Meter davor sind in einem Autowrack ebenfalls zwei Menschen eingeklemmt: Realitätsnah wie selten bei einer Übung war das Szenario, das sich DRK-Kreisbereitschaftsleiter Patrick Hug sowie seine DRK-Kollegen Thimo Letzeisen und Raphael Schmidt ausgedacht und umgesetzt hatten. Die Kreisstraße zwischen Biberach und Unterentersbach-Stöcken glich am Samstag kurz hinter dem Hochwasserdamm Biberach nach einem nachgestellten Unfall einem Trümmerfeld, als um 14.20 Uhr der Alarm an die Einsatz-Leitzentrale abging.

Elf Minuten später traf mit dem RTW aus Zell die erste Hilfe ein, dicht gefolgt von der Feuerwehr Zell. Im Laufe der mehrstündigen Übung sollte sich die Zahl der Einsatzfahrzeuge und Helfer noch vervielfachen. Am Ende waren es rund 250 Kräfte von DRK, Malteser Hilfsdienst, Feuerwehr, THW und Polizei, die mit rund 30 Fahrzeugen angerückt waren und den insgesamt 43 Verletzten Hilfe leisteten. Die teilweise beängstigend geschminkten Unfallopfer wurden aus Jugendorganisationen von DRK und Landjugend rekrutiert. Eingezwängt im umgekippten Bus dürften auch sie einen äußerst realistischen Eindruck vom Ernstfall mitgenommen haben.

Die Großübung im weiträumig abgesperrten Rückhaltebecken bei Biberach war als nichtöffentlich angekündigte Alarmübung ausgelegt, so dass nur wenige Zuschauer vor Ort waren. Im Ernstfall würde es natürlich von Schaulustigen nur so wimmeln, war auch den Verantwortlichen klar. Nicht zuletzt deshalb war die Polizei am Samstag stark vertreten. Wie real es aber auch bei einer Probe zugehen kann, zeigte die Tatsache, dass sich nahezu zeitgleich zur Übung in Nord­rach ein Unfall ereignete, zu dem die Polizei und Feuerwehr Zell gerufen wurden.

Der Schwerpunkt lag fürs DRK natürlich bei der Versorgung der Verletzten, die in dieser großen Zahl zahlreiche Helfer und Notärzte aus allen Teilen des Kreisverbands und darüber hinaus bis Offenburg und Lahr notwendig machten. »Das Hauptaugenmerk lag auf der Ermittlung von realistischen Zeiten«, so Kreisbereitschaftsleiter Patrick Hug. Darüber hinaus diente die Übung dazu, die internen Abläufe sowie die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen abzustimmen.

Aber auch für die Feuerwehren aus Zell a. H. und Biberach sowie das THW Biberach dürfte die Übung wichtige Erkenntnisse geliefert haben. Deren Arbeit bestand nicht nur aus Öffnen und Absichern der Fahrzeugwracks, sondern auch in der ersten Betreuung der Verletzten. Und schließlich galt es, unter Schock stehende und umherlaufende Opfer im Umfeld des Unfalls zu suchen und zu betreuen.

Unter den Übungsbeobachtern waren auch DRK-Kreisvorsitzender Jürgen Nowak und DRK-Kreisgeschäftsführer Volker Halbe. »Das ist die größte Übung seit vielen Jahren«, betonte Halbe. Damit sie möglich wurde, bedurfte es einer einjährigen Planung  und der Unterstützung vieler. Das DRK dankte ausdrücklich der Firma Fechner für die Bereitstellung des Busses und dem Lions-Club Kinzigtal für seine Spende.

28.04.2014 - www.bo.de

Rotkreuzler in vielen Bereichen aktiv

Die neu gewählte Bereitschaftsleitung des Haslacher DRK-Ortsverbandes (von links): Thorsten Schmid, Uwe Bork, Vorsitzendem Klaus Kinast, Monika Kinast und Patrick Hug. Foto: Schwarzwälder Bote / Störr

Haslach - Im Haslacher DRK-Ortsverband wird Nächstenliebe, karitatives Engagement und Solidarität von den Jugendgruppen über die Aktiven bis zur Seniorengruppe gelebt. Bei der Hauptversammlung am Freitagabend wurde einmal mehr deutlich, wie viele Aufgaben die Rotkreuzler in der Raumschaft abdecken.

Vorsitzender Klaus Kinast ließ noch einmal das große Jubiläum des vergangenen Jahres aufleben, hob die großen Blutspendeaktionen und den Blaulichttag hervor und befand: "Es war ein großartiger Erfolg." Noch Wochen danach sei er auf das große Ereignis angesprochen worden und habe viel Lob für den Verein geerntet.

Seit Beginn der Blutspendeaktionen im Jahr 1960 wurden 37?694 Konserven in Haslach gesammelt, dieses Jahr sei bereits mit 492 Spenden beim Januar-Termin sehr gut angelaufen. Dass bei der Stammzellentypisierung des vergangenen Jahres gleich zwei potenzielle Spender gefunden wurden, nannte Kinast "ein sehr gutes Ergebnis." Neben den üblichen Einsätzen bei Sportveranstaltungen seien im Hintergrund viele zeitintensive Aktionen gelaufen; besonders in der Ausbildung und bei Übungen.

Der Austausch des 14 Jahre alten Einsatzfahrzeuges wird die DRK-Mitglieder noch eine Weile beschäftigen, zur Anschaffung und Ausstattung eines neuen Wagens sei eine Arbeitsgruppe gegründet worden.

Dass der Haslacher Ortsverband in der Rettungskette anscheinend keine große Rolle spiele, ärgerte den Vorsitzenden und mache teure Neuanschaffungen nicht leichter. "Beim Unfall in der Schwarzwaldstraße wäre diese Tage zumindest ein Bereitstellungsalarm angebracht gewesen." Schließlich würden von den ehrenamtlichen Helfern ständige Weiterbildungen, Einsatzübungen, eine hohe Motivation und beste technische Voraussetzungen für den Ernstfall erwartet.

Bereitschaft hat 8000 ehrenamtliche Stunden geleistet

Wie groß der Aufwand dafür ist, wurde im Jahresbericht der Bereitschaftsleitung deutlich. Patrick Hug berichtete von 21 Dienstabenden, Sanitätsauffrischungskursen und Übungseinheiten zur medizinischen Fortbildung. 450 Stunden seien die Rotkreuzler beim Ringen in Haslach, Mühlenbach und Hofstetten im Einsatz gewesen und hätten außerdem große Veranstaltungen wie den Kinzigtallauf, das Mühlenbacher Narrentreffen oder sportliche Events betreut.

Außerdem seien große Übungseinsätze mit den örtlichen Feuerwehren der Raumschaft absolviert worden.

Zu Einsätzen wurde der DRK-Ortsverband beim Speicherbrand in Bollenbach, beim Bombenfund in Wolfach und beim Brand in Fischerbach gerufen. Darüber hinaus haben die Mitglieder 20 Erste-Hilfe-Kurse angeboten, was für die Übungsleiter einen erheblichen Zeitaufwand bedeutete.

"Die Bereitschaft hat insgesamt 8000 ehrenamtliche Stunden geleistet", rechnete Patrick Hug vor. Das wären pro Mitglied etwa 141 Stunden oder sechs ununterbrochene Tage für die gute Sache. Trotzdem komme auch der gesellige Teil nicht zu kurz.

Der Fahrdienst hatte im vergangenen Jahr ein großes Pensum zu erfüllen. An 224 Arbeitstagen wurden Menschen mit Behinderungen zu den Lebenshilfe-Werkstätten in Haslach und Steinach befördert, an 189 Tagen wurden Schüler zwischen Steinach, Hofstetten und Mühlenbach gefahren. Dabei wurden insgesamt 290?000 Kilometer zurückgelegt, was dem siebenfachen Erdumfang entspricht.

Der Fahrdienst "Essen auf Rädern" sei nicht nur der Beitrag des DRK-Ortsverbandes zur Sozialarbeit, sondern der individuelle Beitrag jedes Einzelnen für die kranken, alten und gebrechlichen Menschen der Raumschaft. Dass der Preiskampf schärfer werde, das soziale Engagement nicht berücksichtig werde und zu Lasten des Standards gehe, sah Vorsitzender Klaus Kinast mit Sorge.

Die Wahlen brachten keine Änderungen in der Vorstandschaft, Klaus Kinast bleibt Vorsitzender, sein Stellvertreter ist Bürgermeister Heinz Winkler, die Kasse führt Klaus Schwendemann, Schriftführerin ist Veronika Kinast, Chronistin bleibt Martina Öhler, die Zeugwarte sind Sven Allgaier und Thassilo Kinast, Franz Kinast ist Beisitzer Technik.

u?Die Bereitschaftsleitung besteht aus Thorsten Schmid, Uwe Bork, Monika Kinast und Patrick Hug, neue Kassenprüfer wurden Petra Ramsteiner und Martina Weßbecher.

http://www.schwarzwaelder-bote.de/ - 02.04.2014

Sieger des Blutspende-Gruppenwettbewerbs

Herzlichen Glückwunsch / Sieger des Blutspende-Gruppenwettbewerbs

Die Sieger des Blutspende-Gruppenwettbewerbs des Blutspende-Termins vom 14. Januar 2014 stehen fest.

Die Preise für die drei Erstplatzierten wurden am 30. Januar 2014 bei einem kleinen Umtrunk im DRK-Heim in Haslach übergeben. Alle nicht aufgeführten Gruppierungen haben leider die Mindest-Wertungszahl von 6 Teilnehmern nicht erreicht.

Hier die Platzierungen im Einzelnen:

1. Platz mit 24 Teilnehmern Turnverein Haslach e. V.

2. Platz mit 22 Teilnehmern Freiwillige Feuerwehr Haslach & Musik- und Trachtenkapelle Fischerbach

4. Platz mit 19 Teilnehmern Sparkasse Haslach-Zell

5. Platz mit 15 Teilnehmern Sportverein Haslach e. V.

6. Platz mit 14 Teilnehmern KSV Hofstetten

7. Platz mit 10 Teilnehmern Lebenshilfe Haslach & Ski-Club Mühlenbach

9. Platz mit 7 Teilnehmern Stadtverwaltung Haslach

Wir danken allen Teilnehmern für Ihren Einsatz zugunsten der Mitmenschen und freuen uns schon heute darauf, Sie bei unserem nächsten Blutspende-Termin am 13. Mai 2014 in der Stadthalle Haslach wieder begrüßen zu dürfen. Auch beim nächsten Termin wird der Gruppen-Wettbewerb wieder stattfinden.

Trommeln Sie Mitarbeiter, Kollegen und Freunde zusammen und machen Sie mit - dann schaffen auch Sie's nach ganz oben aufs Treppchen.

Jubiläumstermin mit 500 Blutspendern - 24.01.2014

Foto: Adolf Gegg / Drei Entnahmeteams sorgten am Dienstag dafür, dass längere Wartezeiten vermieden wurden.

Das Ergebnis war des Jubiläums würdig: Über 500 Frauen und Männer kamen am Dienstag zum Blutspenden in die Stadthalle, das zum 100. Mal vom DRK-Ortsverband vorbildlich organisiert worden war.

DRK-Ortsvorsitzender Klaus Kinast strahlte zufrieden, als er am Ende des Blutspendetermins Bilanz zog. 523 Spendenwillige waren erschienen, 492 durften nach dem obligatorischen ärztlichen Gesundheitscheck zur Ader gelassen werden. Besonders erfreulich dabei: 36 Frauen und Männer waren erstmals dabei. Die Blutspendeaktion verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle.

Wie immer sorgten acht Ärzte und 18 Helfer der DRK-Blutspendezentrale aus Baden-Baden dafür, dass sich die Wartezeiten in der Stadthalle in Grenzen hielten. Drei Entnahmeteams hatten vollauf zu tun, um den Andrang zu bewältigen. Dazu umsorgten 58 Helfer des Ortsverbands und ein Dutzend Mädchen und Jungen vom örtlichen Jugendrotkreuz die Blutspender. Und wie immer gab es nach dem freiwilligen Aderlass überdies eine deftige Mahlzeit vom DRK-­Küchenteam.

Foto: Adolf Gegg / Haslach DRK Blutspende Jubiläum mit Klaus Kinast (Mitte) und Peter Reiß.

Wie schon im vergangenen Jahr, als der DRK-Ortsverband sein 100-jähriges Bestehen feierte, hatten die Verantwortlichen einen zusätzlichen Anreiz ausgelobt, um Blutspender zusätzlich zu motivieren. Den drei zahlenmäßig größten Vereinen, Verbänden oder Firmen winken Geldprämien für die Vereinskasse. Wer in den Genuss dieses Zuschusses kommt, war gestern noch nicht ausgewertet. Die Sieger werden vom DRK informiert.

Seitens des Bundesverbands gab es anerkennende Worte vom Pressereferenten der Blutspendezentrale des DRK-Blutspendedienstes Baden-Württemberg-Hessen, Peter Reiß. Er lobte die konstant hohe Beteiligung seit vielen Jahren und bekräftigte, wie segensreich dieser Akt der Nächstenliebe für Menschen in Not sein kann. Reiß überreichte dem Ortsvorsitzenden Klaus Kinast eine Dankesurkunde des Bundesverbands.

Am 13. Mai steht wieder ein Blutspendetermin in der Stadthalle im Terminkalender. Natürlich hofft Klaus Kinast, dass die hohe Spendenbereitschaft  anhält.

www.bo.de - Baden online - 24.01.2014

Großbrand auf dem Bauernhof - 13.01.2014

Großbrand in Mühlenbach / Foto: www.bo.de / T. Lupfer

Am Montagabend brannte ein Bauernhof in Mühlenbach-Büchern.

Gegen 21.20 Uhr wurden die Feuerwehren Mühlenbach, Haslach und Hausach über den Brand alarmiert.

Die Bewohner konnten sich und ihre Tiere glücklicherweise rechtzeitig in Sicherheit bringen, sodass niemand zu Schaden kam.

Bis in die Nacht hinein waren die örtliche Feuerwehr und die Feuerwehren aus den Umlandgemeinden im Einsatz um die Glutnester aufzufinden und einen erneuten Brandausbruch zu verhindern.

Die Schadenshöhe als auch die Brandursache sind noch nicht bekannt.

Auch das DRK Haslach war bei dem Großbrand mit 12 Helferinnen und Helfern im Einsatz. Da keine Personen zu Schaden gekommen ist, bestand die Hauptaufgabe des DRK darin die Einsatzkräfte der Feuerwehren zu verpflegen.

50 Jahre Blutspenden in Haslach - 13.01.2014

Foto: R. Heppner - Hans Bilharz war im Dezember 1960 einer der ersten Blutspender in Haslach.

Haslach (he). Ein besonderes Jubiläum feiert morgen, Dienstag, der Ortsverein des Deutsche Roten Kreuzes. Seit 50 Jahren wird in Haslach Blut gespendet. Die Aktion in der Stadthalle von 14.15 bis 19.30 Uhr haben die Verantwortlichen unter das Motto »Ein gutes Herz ist unbezahlbar – Blut spenden ist Ehrensache« gestellt.
Hans Bilharz zählte im Dezember 1960 zu den ersten Blutspendern. »Ich war damals aktiver Feuerwehrmann und es war selbstverständlich, dass ich zum Blutspenden ging«, erinnert sich der 77-jährige Gipsermeister noch genau. »Für andere zu wirken, war immer eine Selbstverständlichkeit«, und deswegen freut sich Hans Bilharz besonders, dass sich bei jeder Blutspendeaktion immer eine Vielzahl von Bürgern in den Dienst der guten Sache stellt.
Erster Blutspender
»Die Spendenfreudigkeit ist in Haslach sehr groß«, weiß Hansjörg Hettich, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins zu berichten. Seine Recherchen im DRK-Archiv ergaben eine Gesamtspendenzahl von 33 000 Blutkonserven, die der Blutspendezentrale in den vergangenen 50 Jahren zur Verfügung gestellt wurden. Erster Blutspender in Haslach vor 50 Jahren, so sein weiteres Nachlesen im DRK-Archiv, war Alt-Kanonenwirt Gunther Thoma. Insgesamt kamen beim ersten Spendertermin 120 Blutkonserven zusammen. Auch beim Blutspenden gibt es Rekordhalter – Siegmund Deissler und Berthold Brucher haben beide bereits 100 mal Blut gespendet (siehe Nachgefragt). Einen Rekordspendertag gab es im Jahr 2003, damals wurden 543 Blutkonserven registriert.
Blut zur Lebensrettung wird täglich gebraucht. Allein in Baden-Württemberg werden täglich zur medizinischen Versorgung über 3000 Blutkonserven benötigt.
Einige grundsätzliche Regeln zum Blutspenden sollten aber beachtet werden. Alle gesunden Menschen zwischen 18 und 70 Jahren können Blut spenden. Erstspender dürfen jedoch höchstens 65 Jahre alt sein. Frauen können vier mal und Männer bis zu sechs mal innerhalb von zwölf Monaten Blut spenden.
Blutspenden bedeutet für den jeweiligen Spender auch eine eigene Vorsorge, denn bei jeder Spende macht das DRK wichtige Untersuchungen, insbesondere des Herz-Kreislauf-Systems, auf mögliche Blutarmut sowie auf Erkrankungen der Leber und der Immunabwehr. Für den Jubiläumstag hat sich das DRK einiges einfallen lassen. Der DRK-Blutspendedienst verlost unter allen Spendern in Baden-Württemberg fünf Zeppelinflüge über den Bodensee, dazu gehört auch eine Übernachtung für jeweils zwei Personen.
Der DRK-Ortsverein Haslach verlost zusätzlich je fünf Tank- und Einkaufsgutscheine im Wert von je 20 Euro, und auf jeden Blutspender wartet morgen ein kleines Dankeschöngeschenk. Für Kleinkinder ist eine betreute Spielecke eingerichtet, sodass die Erwachsenen in Ruhe Blut spenden können.

www.bo.de - Baden online - 13.01.2014